Genießerpfad - Hausacher Bergsteig

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Schwarzwälder Genießerpfad - sehr anspruchsvoller sportlicher Weg

13,61 km, 761 Höhenmeter, 3,5 h reine Gehzeit

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Wassertretstelle am Ende des Kreuzbergwegs

Zielpunkt der Tour:

Wassertretstelle am Ende des Kreuzbergwegs

Beschreibung

Pfade, Wald- und Forstwege durch abwechslungsreichen Wald mit erfahrbaren Aussichten und Ausblicken, allerdings mit steilen An - und Abstiegen

Besonderheiten am Weg: Burg Husen, Abenteuerpfad, Hauserbacher Kapelle, Kreuzbergkapelle, Infotafeln über Imkerei und über Bäume, teilweise auch Kreuzweg

Wegbeschreibung

Vom kleinen Wanderparkplatz an der Wassertretstelle laufen wir ein Stück weit den Kreuzbergwerg hinab bis zum Richtungspfeil "Hausacher Bergsteig", der uns den Aufstieg zu Burg Husen weist. Um die Burg herum, damit auch ein Ausblick auf unser liebenswertes Kinzigtalstädtchen gewährleistet ist. Sie folgen dem Läuferzeichen "Schwarzwälder Genießerpfad". Der Weg mündet dann in den Abenteuerpfad, auf dem sich an verschiedenen Spielstationen die Kinder austoben können. Ab Schmids Wanderecke geht es weiter auf dem Westweg (rote Raute). Bis Haseneckle. Abstieg ins Hauserbachtal. Vor dem Reutebauernhof nach rechts der Wiese am Waldrand folgend bis auf die Fahrstaße. Dieser bis zur Bushaltstelle folgen. Links oben liegt die "blaue" Hauserbacher Kapelle. Vor der Bushaltestelle nach links den Weg bis zum Klausmannshof. Vor dem Klausmannshof nach rechts den Weg hinauf, vorbei an einem alten Heuschober. Dem Weg bis zu ersten Linkskurve folgen, da dann steil rechts hinauf. Beim Wegstandort "Überm Mattenseppenhof" nach rechts den "Großen Eckweg" und "Fichtenwaldweg" hinauf. Wir erreichen bald den höchsten Punkt der anspruchsvollen Genusstour mit einem atemberaubenden Panorama auf die umliegende Schwarzwaldlandschaft. Zur Erholung lädt eine formschöne Holzliege ein. Richtung Wegweiserstandort "Über Ried", weiter dem Hansjakobweg und Kinzigtäler Jakobusweg folgen. Wir erreichen den "Oberen Hof". Es geht ein Stück die Fahrstraße talabwärts, ehe wir nach rechts Richtung Wald abbiegen. Wir folgen dem Kinzigtäler Jakobusweg und kommen auch an einem Kreuz vorbei, das jenem in Santiago de Compostella nachgebildet ist (nur viel kleiner). Abstieg ins Hauserbachtal. Vorbei am Alten Schulhaus und dann nach rechts in die Fahrstraße einbiegen. Nach 100 m links über das Bächlein den Wald hinauf. Entlang dem Wiesenweg mit Blick auf die schöne Dorfkirche und den Ortsteil Hauserbach.  Es folgt ein letzter steiler Stich bevor wir an der Kreuzbergkapelle und der Grillhütte vorbei kommen. Wir folgen dem Abstieg "Abenteuerweg" und gelangen so zu unserem Ausgangspunkt zurück!

Ausrüstung

Vor allen Dingen viel zu trinken, da es auf dem ganzen Weg keine Einkehrmöglichkeit gibt.

Die Bevölkerung sprach früher "von der trockenen Seite". Naturkühlschränke am "Reutebauernhof" und "Oberen Hof".

Tipp des Autors

Burg Husen : Markant thront die Ruine der Burg über Hausach. Den Besucher erwartet ein grandioser Blick über das Kinzig- und Einbachtal, sowie auf den gegenüberliegenden Brandenkopf. Um 1220 wurde die Burg unter den Zähringern zum Schutz der umliegenden Silbergruben erbaut. Ihre erste urkundliche Erwähnung als "castrum husen" stammt aus dem Jahr 1246. Im 14. Jahrhundert ging das Anwesen als Hochzeitsgeschenk in den Besitz der Fürstenberger über. Während der Jahre 1453 - 1477 wurde sie von Graf Heinrich VI. von Fürstenberg großzügig umgebaut. Doch der Dreißigjährige Krieg ging nicht spurlos an Hausach vorüber: Weimarische Truppen zerstörten die Burg. Ein Neuaufbau erfolgte nicht. Zwischen 1985 und 1989 sanierte die Kommune die noch sichtbaren Überreste, den Bergfried, Teile der Palasmauer und den Batterieturm.

Abenteuerpfad: Die Gruppe Junges Hausach hat diesen Weg konzipiert.  Kinder sollen zur Bewegung in der freien Natur animiert werden. Der Abenteuerpfad umfasst 20 Spielstationen auf einer Länge von 2,8 km. Die Stationen wurden alle mit Naturmaterialien gebaut. Der Weg führt entlang eines kleinen Baches, eher ein Rinnsal, für die Kinder aber trotzdem eine Schlucht, die sie mit Hilfe von Seilen überqueren können. Unterschiedliche Balancierstationen säumen den Weg. Eine Grillhütte ist integriert. Von dieser lohnt ein kurzer Abstecher zur Kreuzbergkapelle mit einem herrlichen Blick auf das Kinzigtal. Es gibt Tannenzapfenschleudern, hohle Baumstämme, eine rieisige Holzschlange, Dachsbau, Tipi sowie ein Baumhaus. Eine Himmelsleiter bildet den Abschluss. Von dieser können die Kinder zur Burg Husen absteigen.

Hauserbacherkapelle: Sehr malerisch liegt im Hauserbachtal unterhalb des Spänlehofs eine Marienkapelle. Der frühere Hofbauer Sylvester Schmid gelobte im Ersten Weltkrieg auf den Schlachtfeldern, ein kleines Kirchlein zu erstellen, wenn er wieder gesund nach Hause kommen würde. Nach glücklicher Heimkehr erfüllte er sein Gelübde, und die Kapelle konnte am 04. Juni 1924 zu Ehren der Gottesmutter eingeweiht werden. Die Glocke, die durch die Inflation 74 Milliarden Mark kostete, wurde in der Glockengießerei Grünninger in Villingen zum Leben erweckt. Ihre silberne Stimme will an die alte Bergmannsglocke erinnern, die im Tal einst die Bergleute von und zur Arbeit rief. Sehr beliebt und gern besucht sind die stimmungsvollen sonntäglichen Maiandachten, die von den Familienangehörigen des Spänlehofs gestaltet werden.

Kreuzbergkapelle: Im Nachklang zu den Kreuzzügen wurden im vermehrten Maße auf ortsnahen, weithin sichtbaren Anhöhen Kreuze errichtet. Nicht selten erhielten dann diese Erhebungen den Namen "Kreuzberg". So auch in Hausach, wo am Standort der heutigen Kapelle - vielleicht durch einen Burgherrn begünstigt - ein solches Kreuz errichtet wurde. Urkundlich gesichert ist der Bau der Kreuzbergkapelle im Jahr 1715 unter dem Pfarrer Johann Georg Oberfell. Die jetzige vergrößerte Kapelle muss jedoch nach 1740 errichtet worden sein.

 

Sicherheitshinweise

Langsam machen bei den teilweise steilen Aufstiegen.

Anfahrt

B 33, B 294 Ausfahrt West, über den Kreisverkehr Richtung Innenstadt, nach der Einbacher  Brücke (links - diese aber nicht überqueren), in einer 90 Grad Wendung den Kreuzbergweg nach rechts hinauf und bis ans Ende durchfahren

B 33, B 294 Ausfahrt Ost in die Innenstadt (nicht die Umgehungsstraße durch den Sommerbergtunnel), durch die Innenstadt, vor der Abzweigung Richtung Einbach nach links den Kreuzbergweg hinauf und bis ans Ende durchfahren

Parken

in der Innenstadt über 570 kostenlose Parkplätze; Übersicht auf www.hausach.de (Stadtplan)

Parkplatz am Kinzigdamm 52 Stellplätze ohne Zeitbegrenzung

neben bzw. hinter der Metzgerei Decker 22 Stellplätze ohne Zeitbegrenzung

beim Minigolfplatz 32 Stellplätze ohne Zeitbegrenzung

im Hegerfeld 32 Stellplätze ohne Zeitbegrenzung

Öffentliche Verkehrsmittel

Schienenverkehr: Linien 720/721 Schwarzwaldbahn, Ortenau-S-Bahn

Omnibusverkehr: Linien 7160, 7150, 7151, 7161, 7266,

www.ortenaulinie.de

Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge13,01 km
Aufstieg 710 m
Abstieg 709 m
Dauer 4.1166666666667 h
Niedrigster Punkt246 m
Höchster Punkt557 m
Startpunkt der Tour:

Wassertretstelle am Ende des Kreuzbergwegs

Zielpunkt der Tour:

Wassertretstelle am Ende des Kreuzbergwegs

Eigenschaften:

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Rundtour

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Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

www.hausach.de

Schutzhütte vom Schwarzwaldverein am Haseneckle

4 formschöne und sitzgerechte Ruheliegen aus Holz überm Fuggishof, am Haseneckle, beim höchsten Punkt und über dem Oberen Hof

Die Wanderstöcke am Naturkühlschrank Reutebauernhof sind vom Schwarzwaldverein gespendet. Gleiches gilt für die verschiedenen Vogelarten-Naturnistkästen und für die Holzruheliege überm Fuggishof.

 

Wanderkarte Gastliches Kinzigtal, Hornberg und Gutach, 1. Auflage, erhältliche bei Tourist Information Gastliches Kinzigtal,

Tel.: 07832/706-170, info@gastliches-kinzigtal.de

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