Schwarzwald toppt im 1. Halbjahr 2017 Vorjahresrekord

Fast 150.000 Übernachtungen aus  In- und Ausland mehr als von Januar bis Juni 2016

Der Juni hat das Plus gebracht: Nach einem eher verhaltenen Frühjahr sind die Gäste- und Übernachtungszahlen im Schwarzwald wieder deutlich gestiegen. In der ersten Jahreshälfte wurden in den statistisch erfassten Beherbergungsbetrieben der Region 148.177 Übernachtungen mehr gezählt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei war in Betrieben mit mehr als neun Betten erst 2016 ein Allzeitrekord erzielt worden.

Dem ungebrochenen Trend zu immer kürzeren Reisen ist es geschuldet, dass die Gästezahlen zwar um 3,0 % auf fast 3,7 Mio. kletterten, die Übernachtungszahlen jedoch nur um 1,7 % auf 9,6 Mio. stiegen. Die neuen Rekordzahlen verdankt die Ferienregion überwiegend deutschen Urlaubern. Zwar stiegen auch die Gästezahlen aus dem Ausland, jedoch weniger stark als im Vorjahreszeitraum. Aus der Schweiz, dem wichtigsten ausländischen Herkunftsland, waren die Gästezahlen erstmals seit Jahren mit -0,3 % sogar leicht rückläufig. Dafür hat Frankreich, traditionell an Nr. 3 hinter den Niederlanden sich mit +3 % bei den Ankünften und +2,2 % bei den Übernachtungen auf den 2. Platz vorgearbeitet.

Der nach den Attentaten in Paris und Brüssel im Sommer 2016 begonnene Einbruch der Gästezahlen aus Israel setzte sich im ersten Halbjahr 17 mit -20,8 %, aus den Arabischen Golfstaaten mit -15,3 %  fort. Deutlich erholt hat sich dagegen der russische Markt: Russische Ankünfte stiegen um +16 %, Übernachtungen um +10 %.

Von der insgesamt sehr positiven Entwicklung im ersten Halbjahr profitierten insbesondere Hotels garnis, aber auch Hotels und Gasthöfe, Erholungs- und Ferienheime sowie Hütten und Jugendherbergen. Weniger als im Vorjahreszeitraum gefragt waren Schulungsheime, Campingplätze und Pensionen.

 

 

Zwischen Januar und Dezember 2016 übernachteten 5,78 Mio. Bundesbürger und 2,34 Mio. Ausländer insgesamt 21,54 Mio. Mal in der Region. Damit ist der bisherige Übernachtungsrekord von 21,2 Mio. in 1991 deutlich übertroffen worden. Von der Statistik erfasst sind nur Betriebe mit mindestens zehn Betten. Berücksichtigt man die kleineren Betriebe und die vielen Privatpensionen in der Ferienregion dürften Gäste 2016 weit mehr als 38 Mio. Mal übernachtet haben.    

Zwar stiegen die Ankunftszahlen in den anderen Ferienregionen des Landes zum Teil stärker an, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau. Von den statistisch erfassten 52 Mio. Übernachtungen aller Ferienregionen in Baden-Württemberg 2016 entfielen 41,4 Prozent auf den Schwarzwald. 

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© Erich Spiegelhalter/ Schwarzwald Tourismus

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